| Ballrechten-Dottingen Dorfgeschichte | ||
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Das alte Ballrechter Wappen zeigte in Silber auf grünem Dreiberg an schwarzem Pfahl einen grünen Weinstock mit zwei blauen Trauben.Der Hinweis auf die Weinrebe beinhaltet die über 11oo-jährige Weinbautradition der Gemeinde. |
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Aus der Geschichte von Ballrechten und Dottingen |
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Ballrechten. Bisher früheste archäologische Funde sind Plattengräber aus der Zeit des 7. – 8.Jahrhunderts. Der Ort wird in einem Güterverzeichnis des Klosters Lorsch aus dem Jahre 840 als „villa baldrathinga“ erwähnt.Die Siedlung gehörte ab 1111 zur Herrschaft Staufen, dem Einflussbereich der Zähringer.Die Ritter und späteren Freiherrn von Staufen übten die Ortsherrschaft aus. 1457/58 kaufte Karl I, Markgraf von Baden, die Dörfer Ballrechten und Dottingen um 450 Gulden und gab sie den Herren von Staufen als Lehen. Damals bestand das Dorf aus 19 Häusern und dem Pfarrhaus. Dottingen. Eine befestigte Höhensiedlung aus vorgeschichtlicher Zeit ist auf dem Kastelberg nachweisbar. Im Inneren der Befestigung sind Siedlungen aus der Zeit des 15. Jah. v.Chr. bis zum 7.Jah.v.Ch. dokumentiert. Im Mittelalter entstand eine Burg, die erst 1841 entdeckt worden ist.. Der Ort wurde 1265 erstmals urkundlich genannt. Eine Kirche begegnet uns als „capella Tottihan,filialis parochialis Stauffen“. Sie wird 1479 als „Sandt Arbgasts kirche“ erwähnt. Im Jahre 1474 befanden sich 14 Häuser und eine Mühle am Ort. Versuche des Markgrafen von Baden im 17.Jah.sowie Anfang des 18.Jah., den Ort der protestantischen Religion zuzuführen,schlugen fehl. 1789 gab es bereits 40 Häuser und 4 Mühlen. Als 1602 das Geschlecht der Staufer ausgestorben war, wurde das Lehen wieder eingezogen und die Orte Ballrechten und Dottingen wurden als Vogtei der Verwaltung in Sulzburg unterstellt, das zu Baden – Durlach gehörte (1602 – 1773 ). |