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20 Jahre Partnerschaft Beerheide - Ballrechten-Dottingen |
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Am Weinfest 1991 fand eine der ersten Verschwisterungen zwischen „Wessis“ aus Ballrechten-Dottingen und „Ossis“ aus der sächsischen Gemeinde Beerheide statt. Weil sich aus diesem sichtbaren Zeichen der friedlichen Wiedervereinigung Deutschlands Freundschaft entwickelte, besuchte am Musikalischen Weinwochenende eine 50-köpfige Delegation aus dem Vogtland die Partnergemeinde im Markgräflerland, um das Jubiläum gebührend zu feiern.
Schauplatz für den denkwürdigen Auftakt war das denkmalgeschützte Ensemble der 700 Jahre alten Hilfinger Mühle, wo eine Musikalisch-kulinarische Weinprobe für die Gäste, ihre Quartiersgeber und Pioniere der Partnerschaft vorbereitet war. Der Sektempfang im Park der Mühle wurde musikalisch umrahmt vom Jugendblasorchester und einigen Sängern aus Beerheide.

Bürgermeister Bernhard Fehrenbach dankte Ehrenbürger Bernd Gassenschmidt, der als „Mister Beerheide“ dafür gesorgte hatte, dass die trennenden 600 Kilometer immer wieder überwunden wurden.

Gekommen war auch Martin Singler, der seinerzeit als Hauptamtsleiter die Verwaltung in Beerheide unter dem inzwischen verstorbenen Bürgermeister Werner Kunzmann unterstützte.
Die Ortsvorsteherin des sächsischen Erholungsortes, Katrin Pohl, nannte diese Partnerschaft im wiedervereinigten Deutschland eine Erfolgsgeschichte. Durch die Hilfe aus dem Westen habe man die Hürden schneller genommen, versicherte sie, plante die Infrastruktur zügiger und bekam manche Zuschüsse, die schon 1996 Beerheide zum Titel „Schönstes Dorf im Vogtland“ verhalfen. Vereine wie Feuerwehr und Männergesangverein profitierten von dem neuen Netzwerk genauso wie private Freundschaften. Gesellige Stunden wurden am Weinfest und beim alljährlichen traditionellen Pfingstsingen am Röthelstein verbracht. Das jährt sich 2012 zum 60. Mal. Dazu lud Katrin Pohl Bürgermeister Fehrenbach schon jetzt herzlich ein.
Als Pendants zu der Partnerschaftsflagge, die Beerheide vor zehn Jahren von Bürgermeister Christoph Nitz bekam, revanchierte sich Katrin Pohl mit einer solchen aus ihrer Gemeinde. Außerdem schenkte sie ein Bild, das einige Sehenswürdigkeiten zeigt. Damit wolle sie zu weiteren Besuchen animieren, erklärte sie.

Für die Feuerwehr Beerheide überreichte Ortswehrleiter Mirko Neumann auch im Gedenken an den verstorbenen Manfred Eberlin ein graviertes Originalstück vom Röthelstein an den Ballrechten-Dottinger Kommandanten Norbert Seywald.

Ehrenbürger Bernd Gassenschmidt oblag die Jubiläumsansprache. Er erinnerte an ein Faxgerät, mit dem damals wegen überlasteter Telefonleitungen die nächtliche Kommunikation erfolgte sowie an den Ursprung der Partnerschaft, der in Familienbanden von Agnes Helfesrieder zur Kreisstadt Auerbach lag, zu der Beerheide heute gehört. Ihr Mann Leo Helfesrieder hatte nach der Wende als Geschäftsführer der WG Ballrechten-Dottingen den Kontakt dorthin gesucht, um Castellberger Wein zu verkaufen. Edel Tropfen standen denn auch im Mittelpunkt des Abends, den Dr. Thomas Coch, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Breisgau Süd, unterhaltsam informierend moderierte und am Flügel virtuos „mit links“ begleitete, weil sein rechter Arm unfallbedingt gehandicapt war.

Im stilvollen Ambiente der Mühlenscheune kredenzten sechs örtliche Weingüter und der Castellbergkeller exzellente Weine zu regionalen Käsespezialitäten und süßen Trüffelvariationen einer Chocolaterie. Um den Nachklang der Köstlichkeiten zu verlängern, hatte Bürgermeister Fehrenbach entsprechende Präsente für Gäste und Akteure. (Sabine Model)
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10. Partnerschaftstreffen vom 31.07. bis 02.08.2010 in Beerheide |
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Abordnung von Ballrechten-Dottingen erneut beidruckt von
Gastlichkeit und Besuchsprogramm
Die Besuchsgruppe unter Führung von Bürgermeister Bernd Gassenschmidt, bestehend aus Mitgliedern der Pfarrgemeinde, der Feuerwehr, Vereinsvorständen und Arbeitskreise, weitgehend Pioniere der Partnerschaft mit Beerheide, war erneut begeistert von dem Treffen.
Als Gastgeschenk wurde ein Scheck zur Baumbepflanzung am Kulturhaus überreicht. Auf dem Besuchsprogramm von Ortsvorsteherin Katrin Pohl stand neben der Vertiefung der freundschaftlichen Bande der Besuch des Altmarktfestes in Auerbach, ein Zweikampf der beiden Gemeinden im Sommerskilanglauf, eine Kutschfahrt durch das sommerliche Vogtland, der Besuch der Deutschen Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz. Ein geselliges Beisammensein bei der Feuerwehr und der Besuch von Karlsbad, einem der berühmtesten europäischen Bäder.
Am Sonntagmorgen erfolgte auch ein Treffen mit Oberbürgermeister von Auerbach Manfred Deckert, einst Skisprungass als Vierschanzenturniersieger und Olympiazweiter.
Roland Ruh und Michael Steiert trugen mit ihrem Gitarren zu dem von allen Teilnehmern als besonders kurzweilig und fröhlich empfundenen Partnerschaftreffen bei.
Beim Abschied nehmen dankte Bürgermeister Bernd Gassenschmidt Ortsvorsteherin Katrin Pohl, der Feuerwehr Beerheide und den Gastgebern für die gelungene Gestaltung des Besuchs.
Gleichzeitig lud er die Freunde von Beerheide zum Gegenbesuch in Ballrechten-Dottingen im Jahre 2011 ein.

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Partnerschaftstreffen vom 09.-11.05.2008 in Beerheide |
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Bürgermeister Bernd Gassenschmidt dankte Frau Ortsvorsteherin Katrin Pohl und der Bürgerschaft von Beerheide am 14.05.2008 mit folgendem Schreiben:
Liebe Frau Ortsvorsteherin Katrin Pohl,
liebe Bürgerinnen und Bürger von Beerheide,
nachdem wir am Pfingstsonntag gegen 22.oo Uhr wieder wohlbehalten zuhause eingetroffen sind, ist es uns ein Herzensanliegen, Ihnen allen für die großartige Gastfreundschaft und für das gelungene Besuchsprogramm im Namen aller Reiseteilnehmer aus Ballrechten-Dottingen zu danken. Die Stadt-Rundfahrt in Dresden mit Frau Lorenz, der Besuch der sehr kunstvoll gestalteten Frauenkirche mit Andacht und mündlicher Beschreibung, der ökumenische Gottesdienst in der Kirche, die Enthüllung der Orientierungstafel, das gesellige Beisammensein bei der Feuerwehr sowie das traditionelle Pfingstsingen am Röthelstein, zusammen mit den zahlreichen persönlichen Kontakten, bescherten uns wieder unvergessliche Tage in Beerheide und dem Vogtland, die bei allen Freunden unserer Partnerschaft einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen werden. Und dies alles bei schönstem Wetter!
Wir haben am Donnerstag Gelegenheit, im Gemeinderat unsere Erlebnisse noch einmal Revue passieren zu lassen.
An einem solch umfangreichen Besuchsprogramm mit der Bereitstellung zahlreicher Gästequartiere wirken so viele Köpfe und helfende Hände mit, daß es unmöglich ist, jeden einzelnen von Ihnen namentlich ansprechen zu können. Sehen Sie uns also nach, wenn wir unsere Dankbarkeit über die Adresse von Ortsvorsteherin Katrin Pohl an Sie richten – unser Dank gilt Ihnen allen.
Wie immer verging die Zeit im Flug. Und wem es bis zum Weinfest 2009 zu lange wird, dem bleibt bis dahin genügend Zeit, sein „Heimweh“ nach Ballrechten-Dottingen, dem Wein- und Erholungsort im Südwesten von Baden-Württemberg, auch zwischendurch zu lindern. Ihr seid jederzeit herzlich willkommen!
Es bedarf ja keineswegs mehr eines offiziellen Anlasses, um unsere persönlichen zwischenmenschlich-partnerschaftlichen Verbindungen zwischen Vogtländern und Markgräflern zu pflegen und weiter zu vertiefen!
Herzliche Grüße an Sie Alle!
Ihr
Bernd Gassenschmidt
Bürgermeister
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Pfingstfahrt in die Partnergemeinde – persönliche Eindrücke |
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Was wir heute tun, ist morgen Geschichte. So ist der Pfingstbesuch 2008 in Beerheide schon wieder Geschichte, genauer, ein Teil einer zur Tradition gewordenen Partnerschaftsbeziehung zwischen 2 Gemeinden, in der sich deutsche Geschichte widerspiegelt. In den ersten Jahren der Beziehung verspürte ich keine Lust mitzufahren. "Osten" hatte ich bis 1986 selbst erlebt. Das Misstrauen war zu groß. Wer steht mir gegenüber, was hat er vor der Wende getan und wie hat er sich verhalten? Das war mir eine über 600 km lange Reise nicht wert. Inzwischen ist eine Generation vergangen, das Land und die Menschen haben sich verändert. Es lag nicht nur an der Jahreszeit, dass wir durch eine blühende Landschaft fuhren. Sicher, wir sahen manches Haus und manche Fassade, die noch den DDR-Look – grau, zerfallen, marode - tragen. Jedoch ist der weitaus überwiegende Teil saniert, modernisiert, trägt individuelle Farbe. Das trifft besonders für unsere Partnergemeinde zu. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass die Partnerschaft mit Ballrechten-Dottingen einen starken Einfluss auf diese positive Entwicklung hatte.
Die Veränderungen spürt man auch in den Gesprächen. Trotz der Sorge um Arbeitsplätze, materielle Sicherheit besteht weitgehend Zufriedenheit und Zuversicht. Einige haben mit Erfolg selbständige Tätigkeiten begonnen. Das Spektrum reicht vom lokalen Konditorbetrieb bis zum regional tätigen Baubetrieb.
Unsere kleine Reisegesellschaft habe ich als homogene Gruppe empfunden. Obwohl sich einige Bürger selten in Ballrechten-Dottingen begegnen oder erst auf der Reise kennen gelernt haben hat jeder mit jedem mal Kontakt gesucht, ein kleines Gespräch geführt. Unser Bürgermeister hat die interessante Entstehungsgeschichte der Partnerschaft erzählt und über einige Aktivitäten der vergangenen Jahren berichtet.

Neben den persönlichen Begegnungen sah das Reiseprogramm einige Höhepunkte vor.

Der umfangreichste Programmpunkt war am Samstag die Fahrt nach Dresden. Die Ortsvorsteherin von Beerheide, Frau Pohl, hatte dazu eine Reiseleiterin engagiert, die mit uns eine Stadtrundfahrt vom Zentrum bis zum "Blauen Wunder" – der genieteten Elbbrücke – machte und uns den Besuch der Orgelandacht in der Frauenkirche mit anschließender zentraler Kirchenführung ermöglichte. Wir alle waren sowohl von dem mächtigen Bauwerk, der Fülle des Orgelklangs als auch vom fast 1-stündigen Vortrag der zentralen Kirchenführung stark beeindruckt.

Am Abend waren wir dabei, als Ortsvorsteherin Katrin Pohl zusammen mit Bürgermeister Bernd Gassenschmidt eine touristische Orientierungstafel auf einem geschliffenen Granitblock als Gastgeschenk von Ballrechten-Dottingen am Beerheider Rundwanderweg enthüllten.

Am Pfingstsonntag nahmen wir am traditionellen Pfingstsingen am Röthelstein teil. Bei idealem Wetter konnten sich die Chöre und Musikgruppen vor der Kulisse des Röthelstein auf der Naturbühne präsentieren.

Nach dem Mittagessen traten wir schon wieder die Heimreise an.
In der einige Tage vor Beginn der Reise ausgegeben "Information zur Reise" hat der Bürgermeister den Teilnehmern einen angenehmen Verlauf gewünscht. Dieser Wunsch ist voll in Erfüllung gegangen und wurde, wie mehrere Teilnehmer am Ende der Reise bestätigten, übertroffen.
Ich möchte jedem Bürger unserer Gemeinde empfehlen:
Fahr doch mal mit!
Peter Schmoock
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Partnerschaft mit Auerbach-Beerheide
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Seit 1991 besteht eine Partnerschaft mit Beerheide/Vogtland.
Ende September 1990 erhielten wir zum ersten Mal Besuch einer Gemeinderatsabordnung aus Beerheide. Nach drei Tagen des Kennenlernen wurden aus den Gästen gute Freunde. Genau 80 Stunden vor dem historischen Datum 03. Oktober 1990 pflanzt man an der Castellberghalle gemeinsam eine "Deutsche Eiche". Der damalige und heutige Bürgermeister von Ballrechten-Dottingen , Bernd Gassenschmidt, äußerte in seiner Festrede dazu: " Der Baum soll erinnern an 40 Jahre Trennung des Vaterlandes, aber auch an die Dankbarkeit für die Überwindung der Trennung im Frieden. Sie soll erinnern an den Tag der Vereinigung und Symbol der Hoffnung sein, dass das Volk, die Gemeinden und Bürger in eine gute Zukunft gehen". Bereits ein Jahr später, im September 1991, werden die partnerschaftlichen Beziehungen schriftlich beurkundet. Im Laufe der Jahre entwickeln sich nicht nur Beziehungen auf kommunaler, sondern auch auf privater Ebene. Viele Freundschaften wurden geknüpft, die bis heute durch alljährliche, gegenseitige Besuche vertieft werden. So konnte im September 2001 in Ballrechten-Dottingen das Bestehen der 10 jährigen Partnerschaft und an Pfingsten 2006 das 15-jährige Jubiläum in Beerheide würdig begangen werden.

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Internetseite: www.beerheide-vogtland.de
Internetseite: www.stadt-auerbach.de
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